Wie Bettwanzen mitreisen
Bettwanzen sind kleine, flache Insekten, die sich tagsüber in Ritzen verstecken und nachts auf Nahrungssuche gehen. Sie laufen nicht weit, aber sie klettern bereitwillig in Gepäck, Jacken und Taschen. So gelangen sie aus Hotels, Ferienwohnungen, Zügen oder von Verwandten in die eigene Wohnung.
Mit mangelnder Hygiene hat das nichts zu tun, sie können in jeder Unterkunft vorkommen. Nach der Rückkehr dauert es oft Wochen, bis sich Spuren zeigen. Wer vorbeugt, erspart sich späteren Aufwand und muss weder Möbel noch Matratzen vorzeitig entsorgen.
Gerade bei Reisen mit Kindern oder bei häufigen Übernachtungen in wechselnden Unterkünften lohnt es sich, ein paar feste Gewohnheiten einzuführen. Sie kosten wenig Zeit und ersparen im Ernstfall viel Ärger, auch für die Nachbarschaft, falls Sie in einem Mehrfamilienhaus wohnen.
Im Zimmer: kurz hinschauen
- Gepäck erhöht abstellen: Legen Sie Koffer und Taschen auf eine Ablage oder einen Hocker, nicht auf Bett, Polstermöbel oder den Teppich.
- Bett prüfen: Schauen Sie an den Nähten der Matratze, am Kopfteil und hinter dem Bettrahmen nach dunklen Punkten, kleinen Kotspuren oder Häutungen.
- Möbel kontrollieren: Auch Polsterstühle, Nachttische und Bilderrahmen können Verstecke bieten.
- Zimmer wechseln: Finden Sie etwas Auffälliges, bitten Sie um ein anderes Zimmer in einem weit entfernten Bereich und melden Sie den Fund der Unterkunft.
Hilfreich ist ein fester Platz für alles: Bleibt die Kleidung im verschlossenen Koffer oder in Packbeuteln, haben es Krabbeltiere schwerer.
Wer sicher gehen will, nimmt eine Taschenlampe mit. Mit ihr sehen Sie auch dunkle Ritzen und Nähte gut. Packen Sie Schmutzwäsche getrennt in einen verschließbaren Beutel, damit sie bei der Rückkehr gleich in die Waschmaschine kann, ohne dass Sie sie durch die Wohnung tragen.
Nach der Heimkehr
Öffnen Sie den Koffer möglichst nicht im Schlafzimmer, sondern im Flur oder Bad mit glattem Boden. Waschen Sie Kleidung und Wäsche so heiß, wie es das Pflegeetikett erlaubt, und trocknen Sie sie anschließend im Trockner, denn Hitze vertragen Bettwanzen nicht. Nicht waschbare Dinge können Sie bei Bedarf einige Zeit in einem dicht verschlossenen Beutel lassen oder fachgerecht reinigen lassen.
Den Koffer saugen Sie gründlich aus, auch in Nähten und Reißverschlüssen, und entsorgen den Staubsaugerbeutel dicht verschlossen. Verzichten Sie auf Sprays aus dem Haushalt: Sie erreichen versteckte Tiere meist nicht und belasten die Raumluft.
Was auf einen Befall hinweist
Typisch sind Juckreiz und Stiche in Reihen, kleine Blutflecken im Bettlaken, dunkle Pünktchen an Nähten und ein leicht süßlicher Geruch bei stärkerem Befall. Die Anzeichen sind nicht eindeutig, denn andere Stiche sehen ähnlich aus. Fotografieren Sie Funde und sichern Sie ein Tier, wenn möglich, mit einem Klebestreifen. So kann eine Fachkraft besser einschätzen, womit sie es zu tun hat.
Verändern Sie nicht auf Verdacht die Wohnung. Wer vorschnell Möbel wegwirft oder umstellt, verteilt die Tiere gegebenenfalls nur und erzeugt unnötigen Müll.
Weil Bettwanzen nachts aktiv sind, fällt ein Befall oft erst spät auf. Kontrollieren Sie deshalb in den Wochen nach einer Reise gelegentlich Matratzennähte und Bettrahmen, besonders wenn Sie im Urlaub Auffälliges bemerkt haben. Wer früh reagiert, hat meist weniger Aufwand.
Bettwanzen – Einsatzgebiete
Unsere Seiten für Berlin, Brandenburg und viele Großstädte – mit Hinweisen zum Ablauf vor Ort:
- Kammerjäger Dortmund
- Kammerjäger Duisburg
- Kammerjäger Bielefeld
- Kammerjäger Bochum
- Bettwanzen Berlin-Spandau
- Kammerjäger Bonn
- Kammerjäger Hamburg
- Kammerjäger Köln
- Bettwanzen Bernau bei Berlin
- Kammerjäger Düsseldorf
- Bettwanzen Kleinmachnow
- Kammerjäger Bremen
- Kammerjäger Nürnberg
- Bettwanzen Erkner
- Bettwanzen Oranienburg
- Kammerjäger Hannover
- Kammerjäger Frankfurt am Main
- Bettwanzen Teltow
- Kammerjäger München
- Kammerjäger Essen
- Kammerjäger Dresden
- Kammerjäger Stuttgart
- Kammerjäger Leipzig
- Kammerjäger Wuppertal
- Kammerjäger Mannheim


