Warum die Beladung zählt
Moderne Geräte passen Wasser und Energie oft an die Füllmenge an, trotzdem bleibt ein Teil des Verbrauchs gleich, ob die Maschine voll oder halb leer läuft. Eine gut gefüllte Trommel oder ein ordentlich eingeräumter Geschirrkorb nutzt das aus.
Überladen sollten Sie die Geräte aber nicht. In einer zu vollen Trommel wird die Wäsche schlecht gespült, im überfüllten Geschirrspüler erreicht das Wasser nicht alle Teile. Dann ist ein zweiter Durchlauf nötig, und der kostet mehr als der erste.
Planen Sie die Wäsche deshalb so, dass Sie ganze Ladungen zusammenbekommen, und sortieren Sie nach Farben und Temperaturen. So vermeiden Sie halbe Läufe.
So gehen Sie im Alltag vor
- Programm wählen: Nutzen Sie das Sparprogramm oder Eco-Programm, wenn die Wäsche oder das Geschirr nicht stark verschmutzt ist.
- Vorspülen weglassen: Grobe Reste entfernen genügt, das Geschirr muss nicht unter fließendem Wasser sauber gespült werden.
- Dosierung beachten: Waschmittel und Tabs nach Herstellerangabe verwenden, denn zu viel erzeugt mehr Schaum und verlangt mehr Spülgänge.
- Sieb reinigen: Das Flusensieb der Waschmaschine und das Sieb im Geschirrspüler regelmäßig säubern, damit das Wasser gut abläuft.
- Türen offen lassen: Nach dem Gebrauch bleibt die Tür einen Spalt offen, damit Feuchtigkeit entweicht und keine Gerüche entstehen.
Pflege, die sich bemerkbar macht
Kalk setzt sich auf Heizstäben und in Leitungen ab. Ein gelegentlicher Reinigungslauf nach Anleitung des Herstellers hält die Geräte in Form. Kontrollieren Sie auch die Gummidichtung an der Tür: Ist sie rissig oder verschmutzt, schließt sie schlechter und die Geräte laufen weniger zuverlässig.
Achten Sie außerdem auf die Anschlüsse. Der Zulaufschlauch sollte nicht geknickt oder spröde sein, und der Ablauf muss fest sitzen. Wer die Zuleitung regelmäßig mit anschaut, entdeckt Schäden, bevor Wasser austritt.
Reinigen Sie auch die Waschmittelschublade, denn dort sammeln sich Rückstände, die Gerüche und Schimmel begünstigen. Eine saubere Schublade und ein sauberes Sieb helfen dem Gerät, gleichmäßig zu arbeiten.
Wenn das Gerät Wasser verliert
Steht nach dem Waschgang Wasser vor dem Gerät oder ist der Boden feucht, schalten Sie das Gerät aus und ziehen Sie den Stecker, wenn Sie das gefahrlos erreichen. Schließen Sie danach den Wasserhahn am Zulauf. Prüfen Sie Schlauch, Anschlussstellen und Türdichtung. Ein Gerät, das dauerhaft nachtropft, spart nichts mehr, sondern kann Schäden am Boden verursachen.
Anschluss und Aufstellung
Ob ein Gerät sparsam läuft, hängt auch vom Anschluss ab. Der Zulaufhahn sollte zugänglich sein und sich leicht schließen lassen. So können Sie die Wasserzufuhr bei längerer Abwesenheit oder im Störfall schnell absperren. Der Ablaufschlauch muss in der richtigen Höhe und fest am Siphon oder am Standrohr sitzen, damit kein Abwasser zurückfließt.
Stellen Sie das Gerät gerade auf, damit es nicht wandert und der Schlauch nicht an einer Kante scheuert. Lassen Sie hinter dem Gerät etwas Platz, damit Schläuche nicht geknickt werden. Wer ein Gerät austauscht, sollte bei dieser Gelegenheit auch neue Schläuche und Dichtungen prüfen und alte Teile nicht blind weiterverwenden. Gerade bei älteren Anschlüssen zahlt sich dieser Blick aus, weil er Wasserschäden vorbeugt und die Geräte vor Belastung schützt.
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